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Unerhörte Ostfrauen | Lebensspuren in zwei Systemen

Autorinnenlesung und Gespräch

27.11.2019 | 18:00 Uhr | Eintritt frei

Unerhört – und doch prägend: Das sind sie, die Ostfrauen, die in dem neuesten Buch von Ellen Händler und Uta Mitsching-Viertel zu Wort kommen. Schon in den 1960er, 70er und 80er Jahren haben sie Beruf und Familie erfolgreich vereinbart, haben das Kind geschaukelt und im Beruf ihre Frau gestanden. Anders als ihre Geschlechtsgenossinnen im Westen profitierten sie dabei von frauenpolitischen Maßnahmen wie flächendeckender Kinderbetreuung, Ausbildungsförderung oder Haushaltstag – und mit der Wende erschien es einigen, als seien sie in Sachen Gleichberechtigung ins Mittelalter zurückgefallen. Authentisch, emotional und auch trotzig verteidigen die interviewten Frauen ihre Erfahrungen in Ost und West. Die Autorinnen versprechen den Leserinnen und Lesern eine interessante, spannende und unterhaltsame Lektüre mit einer Prise Humor.

Uta Mitsching-Viertel und Ellen Händler, Jahrgang 1948, verbindet mit den von ihnen interviewten Frauen eine gemeinsame Lebensgeschichte. In der DDR geboren und aufgewachsen, begannen sie im Osten ihre berufliche Laufbahn und wurden Mütter von jeweils zwei Kindern. Uta Mitsching-Viertel ist promovierte Politologin, Ellen Händler promovierte Soziologin. 

Informationen zum Buch gibt es auf der Internetseite des ibidem-Verlags.


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